Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage

Wir bilden Weltbürger. Jeder Mensch ist ein Weltbürger, egal woher er oder sie kommt oder wie er aussieht. Wir sind alle gleich viel wert. Warum sollten wir also Menschen ausgrenzen, die in einem anderen Land geboren wurden? 

Auf diese Frage wissen wir keine Antwort. 

Gerade heute, mit Blick auf die Flüchtlingskrise, ist es uns wichtig, Farbe zu bekennen und uns für unsere Mitmenschen einzusetzen. Dem Internationalen Gymnasium Pierre Trudeau wurde der Titel „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“ verliehen. Damit sind wir Teil dieses bundesweiten Netzwerks. Auf das Fest zum Beitritt haben wir uns in Form einer Projektwoche vorbereitet, welche unter dem Motto „Flüchtlinge“ stand. Einige von uns trafen geflohene Kinder und unternahmen etwas mit ihnen, oder informierten und klärten über das Schicksal der Flüchtlinge auf.

Am 03. September war es endlich soweit, das Schild „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“ sollte feierlich am Schulgebäude angebracht werden. Wir durften stolz einige Gäste begrüßen. Unser Pate, Herr Dr. Moldenhauer, besuchte uns und appellierte in seiner  Rede an die Schülerinnen und Schüler, sich zu engagieren. Ebenso Frau Mertig von der Landeskoordination „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“, welcher wir sehr für ihre Hilfe und Unterstützung danken. Einen Vertreter der Magdeburger Tafel und Frau Merz von Mauritiuswerk aus Niederndodeleben konnten wir ebenfalls freundlich begrüßen. An diesem besonderen Tag haben wir sogar Holger Stahlknecht, den Innenminister Sachen-Anhalts, für unser Projekt begeistert, als er unsere Schule besichtigte und mit einigen Schülern ins Gespräch kam. Auch an der Presse ging unsere neue Zielsetzung nicht unbemerkt vorbei. Die Reporter vom Deutschlandfunk und von Radio Brocken sorgten für Aufregung unter uns und teilweise  auch für Nervosität. 

Wir stellten die Ergebnisse unserer Projekte vor und es gab ein Programm auf der Bühne. Eine Rede der Schülervertretung eröffnete das Fest und es folgten motivierende Worte Herr Kleinens und unserer Gäste. Zwei Gruppen von uns hatten in der zurückliegenden Woche „Lieder, die die Welt verbinden“ vorbereitet, die sie präsentierten, passend zu unserem Thema. Abschließend wurde das Schild neben unserer Schultür angebracht, wobei sich zeigte, dass dies gar nicht so einfach ist. Doch nach tatkräftiger Hilfe von Herrn Langhoff und unserem Paten hing die Plakette. Für uns gab es Eiscreme als Belohnung für diese gelungene Projektwoche. 

Dieser Titel schmückt unsere Schule nicht nur, er ist vielmehr auch eine Verantwortung. Wenn wir sie alle gemeinsam anpacken, werden wir sie tragen können. 

Studienfahrt Berlin

geschrieben von Maggie Niemann und Josi Großmann

Unsere Schule trägt nun seit dem 3.September 2015 den Titel "Schule ohne Rassismus- Schule mit Courage".
Beim alljährlichen Landesfest im September nahm eine kleine Schülergruppe an einem Preisausschreiben zum Thema "Courage zeigen- Widerstand zu Zeiten des Nationalsozialismus" teil, welches wir auch gewannen- punktgleich mit der Ganztagssekundarschule "Fritz Heicke". Also durften 20 Schüler/-innen, darunter die Klassensprecher (ab Klasse 8) an einer Studienfahrt nach Berlin teilnehmen.
Am Donnerstag, d. 28.01.2016 fuhren wir dann um 8.00 Uhr von der Schule aus mit dem Bus und den Teilnehmern aus Gommern Richtung Berlin.
Hier besuchten wir zuerst das Stelendenkmal für die während der Zeit des Nationalsozialismus ermordeten Juden, dessen 2711 riesige Betonklötze einen atemberaubenden und bleibenden Eindruck hinterließen. Gegen 12.00 Uhr kamen wir im Jüdischen Museum an und nahmen ein ein leckeres Mittagessen ein. Anschließend konnten wir uns eine von drei verschiedenen Führungen anhören und selbst noch einmal auf eigene Tour das Museum erkunden.
Danach fuhren wir mit dem schnellsten Fahrstuhl Europas hinauf auf den offen begehbaren Panoramapunkt im Kollhoff- Tower am Potsdamer Platz.
Später ließen wir den beeindruckenden, interessanten Tag mit einem Einkaufsbummel entspannt ausklingen und fuhren pünktlich um 17.00 Uhr wieder nach Hause.

Asprechpartner

Ansprechpartner für Schule ohne Rassismus:

Frau Kirstin Wolter und Herr Bodo Weichard