Zeitreise in die Zukunft - Futurium Berlin

Wie wollen wir in Zukunft leben? Das ist die zentrale Frage, die wir uns in der Ausstellung im Futurium Berlin stellten. Das Erkunden von Zukunftsvisionen, Zukunftsperspektiven und des Zukunftslabors brachte uns etwas näher an die Antwort auf unsere Frage. In jedem Fall war es der perfekte Auftakt für die anschließenden Projekttage zum Thema  „Your Future“.  

Nach ca. 2 Stunden Busfahrt trafen wir im Futurium ein und wurden von einem sehr futuristisch aussehenden und sprechenden Roboter empfangen. Er erklärte den Aufbau des Museums und bot uns ein Armband an, mit dem wir die wichtigsten Aspekte der Ausstellung abscannen konnten. Von Zuhause aus konnten wir dann über den Code des Chips die Inhalte noch einmal tiefgründiger erkunden und entdecken. Die erste halbe Stunde schlenderten wir durch das Futurium, um einen ersten Eindruck zu gewinnen. Anschließend teilten wir uns in unsere festgelegten Gruppen und bearbeiteten unsere Aufgaben mithilfe der Ausstellung.  

Drei Kräfte spielen in den drei großen Denkräumen im Futurium immer wieder zusammen: Mensch, Natur und Technik.  

Im Bereich der Natur wird präsentiert, wie unsere Welt in 30 Jahren aussehen könnte, an einer überdimensionalen Wand ist ein Zukunftsbild dargestellt, auf dem man umweltfreundliche Autos und Bambushäuser erkennen kann. Alternativen, die uns bewusst machten, dass wir mit allen unseren Bedürfnissen auch gut leben können, ohne die Natur weiter zu zerstören. Auch der Bereich Technik versetzte uns ins Staunen. Die Besucher durften sich an IPads bedienen, um die Darstellung von neuer Technik auszuprobieren und zu visualisieren. Ein Blick in die Zukunft half uns bei der Vorstellung, wie ein Tag durch Roboterunterstützung (z.B. Fütterung von Haustieren, Erledigung von Einkäufen und Durchführung von Reinigungsarbeiten) aussehen könnte.  

Im interaktiven Denkraum des Menschen geht es vor allem um Bedürfnisse, wie mehr Zeit, Gerechtigkeit und Teilhabe. So gibt es zum Beispiel einen Raum, in dem der Frage nachgegangen wird, auf welche Dinge man in unserem aktuellen Alltag nicht verzichten will. Mit Klebzetteln wurden zum Beispiel massenweise Fastfood-Essen, Handys, Flugzeuge oder Controller markiert. Aber sind das wirklich Dinge, die so lebensnotwendig sind?  

Auf der Rückfahrt haben wir jedenfalls viel darüber nachgedacht und fachsimpelten über Gemüsebeete an Hochhäusern, über die Architektur der Zukunft, über fliegende Autos, über die Retraktion von Menschen, über Tomaten im Weltall, über einen Chip, der die häufigsten Krebssorten noch früher erkennen wird, über künstliche Intelligenz... und noch vieles mehr. Unsere etwas wilden Visionen versuchten wir schließlich in den Projekttagen etwas zu bündeln. Die Ergebnisse könnt ihr euch gern anschauen. Wir freuen uns sehr darauf, euch von unserem Beitrag für eine sichere Zukunft zu berichten.  

 

Emilia Knabe & Sebastian Marsell 8b