Wir bilden Weltbürger - ein ausgereiftes Konzept einer international orientierten Ausbildung

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Schulausbildung nach deutschen Standards

Die Internationalen Schulen Pierre Trudeau sind staatlich anerkannte Ersatzschulen in freier Trägerschaft. Das Wort Ersatzschule beschreibt die Tatsache, dass diese Schulen einen vollwertigen Ersatz einer Ausbildung an einer staatlichen Schule bieten. Dies ist die Basis der staatlichen Anerkennung, die den Schulen jeweils nach einer dreijährigen Probezeit und intensiven Evaluierungen uneingeschränkt zuerkannt wurde.

Gesetzlich regulierte Basis

Die Internationalen Schulen organisieren ihre Struktur und ihren Unterrichtsbetrieb auf der Basis des Schulgesetzes des Landes Sachsen-Anhalt, der entsprechenden geltenden Verordnungen und Erlasse des Kultusministeriums für die jeweilige Schulform. Das umfasst auch die Rahmenrichtlinien der entsprechenden Fächer als inhaltliche Vorgabe.

Staatlich zugelassene Lehrkräfte

Voraussetzung für die staatliche Anerkennung ist die Zulassung der Lehrkräfte durch die Schulaufsichtsbehörden. Auch wenn sich aufgrund der international vielfältigen Zusammensetzung unseres Kollegiums die Zulassungsvorgänge mitunter anspruchsvoll gestalten, ist die staatliche Zulassung der Lehrkräfte eine nicht diskutierbare Voraussetzung für deren Einsatz.

Kontrolle durch Schulaufsichtsbehörden

Umfang und Ausgestaltung der Ausbildung unterliegen der ständigen Kontrolle der Schulaufsichtsbehörden. Wir stehen im vertrauensvollen Dialog mit den zuständigen Referaten und Fachgebieten. Die Kontrolle umfasst auch die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Schulträgers.

Ergebnis: eine vollständig kompatible Ausbildung

Im Ergebnis der lückenlosen Kontrolle gewährleisten die Internationalen Schulen eine Ausbildung, die deutlich umfassender, jedoch immer vollständig kompatibel mit den Ausbildungsgängen von staatlichen Schulen der jeweiligen Schulform einher geht. Dies bedeutet für die Eltern, dass sie z.B. im Fall eines Schulwechsels ihr Kind jederzeit in eine Schule der gleichen Schulform eintreten lassen können. Es bedeutet im Gegenzug jedoch nicht, dass jeder Schüler einer anderen Schule ohne Weiteres jederzeit auf eine der Internationalen Schulen wechseln kann.

Moderne Methodik

Methodenvielfalt

Grundsätzlich ist die Ausbildung durch Methodenvielfalt geprägt. Das bedeutet, dass die Lehrkräfte sich – abhängig von den Unterrichtszielen - verschiedener Methoden bedienen können und sollen.
Stellvertretend seien die folgenden Methoden genannt: Werkstattunterricht, Wochenplanarbeit, Freiarbeit, Projektunterricht und -wochen sowie Lehrgangsunterricht.

Weiterbildung der Lehrkräfte

Durch obligatorisch regelmäßige Weiterbildungen, welche die Lehrkräfte individuell auswählen können, wird gesichert, dass die Lehrkräfte moderne pädagogische Methoden kennen, ausgewählte Methoden beherrschen und situations­be­zogen anwenden.

Evaluation und Rückkopplung

Aufgrund des durchgehenden Ausbildungsganges beider Schulen ergibt sich die Möglichkeit, Leistungsstände jahrgangs- und fachbezogen langfristig und sogar schulübergreifend zu evaluieren.
Diese Möglichkeiten bieten sich nur in sehr wenigen Schulkonstellationen; wir nutzen sie, um die Entwicklung von Schülern und Schülerverbänden sowie die langfristige Wirkung verschiedener Unterrichtsmethoden zu beurteilen, daraus zu lernen und mit den gewonnenen Erkenntnissen Einfluss auf die laufenden Ausbildungsaktivitäten zu nehmen.
So gewinnen wir neben laufenden Lernstandserhebungen insbesondere durch den Aufnahmetest des Internationalen Gymnasiums wichtige Erkenntnisse zur Leistungsfähigkeit unserer Grundschüler auch im Vergleich mit auswärtigen Schülern derselben Klassenstufe, den sogenannten Quereinsteigern. Dies gibt auch wichtige objektive Informationen zur Wirkung verschiedener verwendeter Methoden.

Internationalität

Erweiterter Fremdsprachenunterricht

Die Internationalen Schulen zeichnen sich dadurch aus, dass der Fremdsprachenunterricht gegenüber regulären staatlichen Schulen qualitativ und quantitativ deutlich ausgeweitet ist. Ziel ist es hierbei, die Sprachen früh und intensiv zu erlernen. Dies wird neben dem eigentlichen Sprachunterricht auch dadurch erreicht, dass die Fremdsprachen in ausgewählten und geeigneten Fächern als Unterrichtssprache verwendet werden.

Muttersprachliche Lehrkräfte

Um das Fremdsprachenangebot authentisch und qualitativ hochwertig realisieren zu können, werden für den Fremdsprachenunterricht und für den fremdsprachigen Unterricht weitestgehend Lehrkräfte eingesetzt, die diesen Unterricht in ihrer Muttersprache erteilen. Diese bieten neben dem authentischen Zugang zu einer fremden Sprache ebenso einen persönlichen Zugang zur jeweiligen Kultur ihres Herkunftslandes.

Internationale Lehrerschaft

Die Vielfalt der Sprachangebote und das Prinzip der Muttersprachlichkeit haben zur Folge, dass sich die Lehrerschaft aus Lehrern unterschiedlicher Nationalität, unterschiedlicher Kulturen sowie mit dem Hintergrund verschiedener nationaler Schulsysteme zusammensetzt. Diese bieten unseren Schülern die authentische Erfahrung von Internationalität und Interkulturalität.

Sprachreisen

Ein weiteres wichtiges Element der Ausbildung an den Internationalen Schulen sind die Sprachreisen. Sie ermöglichen es den Schülern, ihre Kenntnisse und Fähigkeiten zu erproben und vor Ort mit anderen Kulturen praktisch in Kontakt zu treten. Dazu bestehen Beziehungen zu einer Reihen von Schulen im französischsprachigen Ausland. Die Sprachreisen zielen auf den unmittelbaren Kontakt zu gleichaltrigen Kindern und Jugendlichen. Aufenthalte in Gastfamilien tragen zum intensiven und unmittelbaren Erleben bei.

Religionsunterricht aus Weltbürgerperspektive

Religion stellt für die überwiegende Mehrheit der Weltbevölkerung untrennbarer Bestandteil des Selbstverständnis und der eigenen Kultur dar. Um fremde Kulturen verstehen zu können, ist die Kenntnis und das Verständnis der großen Weltreligionen eine wichtige Zugangsmöglichkeit. Darüber hinaus ermöglicht auch das Verständnis der christlichen Religion einen besseren Zugang zum Verständnis des eigenen kulturellen Hintergrundes. Daher ist der Religionsunterricht ein auf Information und Verständnis ausgerichteter, jedoch unverzichtbarer und alternativloser Bestandteil der Ausbildung an den Internationalen Schulen.

Schwerpunktkompetenz „Interkulturelle Kommunikation“

Auch wenn die Sprachausbildung im Leistungsangebot einen prominenten Platz einnimmt, muss festgehalten werden, dass die Internationalen Schulen keine ‚Sprachenschule’ sind. Der Spracherwerb soll den Schülern interkulturelle Kommunikation ermöglichen. Diese soll sie für ihr späteres Berufsleben vorbereiten. Das bedeutet, dass Schüler ihr Sprachwissen anwenden, um selbständig Aufgaben zu bearbeiten, Konflikte zu lösen und in der Gruppe zusammen zu arbeiten.

Integration von Schülerfirmen in Wirtschaftsunterricht

Für die Umsetzung des Konzeptes des ‚Weltbürgers’ spielt die wirtschaftliche Orientierung der Ausbildung eine wichtige Rolle. Der Wirtschaftsunterricht bildet den fachlichen Ankerpunkt für die Vermittlung des Verständnisses von wirtschaftlichen Zusammenhängen. Um eine größere Praxisnähe zu erreichen, wird die Konzeption, die Beratung und die Betreuung von Schülerfirmen unmittelbar in den Wirtschaftsunterricht eingebunden.

Förderung des individuellen Schüleraustausches

Das Internationale Gymnasium fördert den individuellen internationalen Schüleraustausch durch Beratung und Empfehlung geeigneter Schulen im Ausland, durch Betreuung während sowie im Anschluss an den Auslandsaufenthalt.

Spracherwerb an der Grundschule

Immersiver Spracherwerb

Kinder lernen Sprachen am effektivsten in frühen Lebensjahren. Das aus Kanada stammende Konzept "Immersion" ist seit den 1960er Jahren entwickelt worden und genießt international eine hohe Anerkennung. Immersiv bedeutet "einträufelnd", es meint also das unbemerkte Lernen, ähnlich wie beim Erlernen der Muttersprache. Der Spracherwerb soll dabei so früh wie möglich, so intensiv wie möglich, so natürlich wie möglich und so motivierend wie möglich sein.

Bilingualität Französisch

Die Entscheidung, den Schwerpunkt der Bilingualität auf die französische Sprache zu legen, wurde bewusst getroffen. Dabei geht es neben der Tatsache, dass Französisch eine der wichtigen Weltsprachen ist, auch darum, dass Französisch als eine „echte Fremdsprache“ für das immersive Sprachlernen besser geeignet ist, als z.B. die englische Sprache, die in der deutschen Umgangs- und Werbesprache teilweise sehr präsent ist. Insofern stimuliert die französische Sprache die natürlichen Anlagen des Spracherwerbs stärker als Sprachen, die der deutschen Sprache ähnlich sind.

Französisch von der ersten Stunde an

Um dem Prinzip der Immersion Rechnung zu tragen, werden die Schüler vom ersten Schultag an konsequent mit der französischen Sprache konfrontiert. Dabei empfinden die Kinder dies schnell als selbstverständlich und erschließen sich durch Lieder, Spiele und nichtverbale Kommunikation mit den Lehrern, z.B. über Gesten und Körpersprache, schrittweise und nachhaltig die Bedeutung von Kommunikation – nicht jedoch die ‚Übersetzung’ des Gesagten.

Fremdsprachenerwerb in Halbgruppen

Die Intensität des Sprachen-Lernens wird unterstützt, indem dieser grundsätzlich in Halbgruppen, d.h. in jeweils halber Klassenstärke, durchgeführt wird. Dabei kommen Lehrkräfte zum Einsatz, die in ihrer Muttersprache unterrichten.

Französisch als Unterrichtssprache

Eine weitere Unterstützung der Immersion wird erreicht, indem Französisch nicht nur im Französisch-Unterricht, sondern auch im Fachunterricht – z.B. in Mathematik oder Sachkunde – als Unterrichtsprache verwendet wird.

Tandemunterricht

Um bei der Verwendung der französischen Sprache als Unterrichtssprache die Inhalte optimal mit dem deutschen Unterrichtsstoff zu verzahnen, wird der Unterricht unter anderem auch als Tandemunterricht gegeben. Dabei kooperieren ein französischer und ein deutscher Lehrer intensiv, um neben dem Spracherwerb auch das fachliche Verständnis des Unterrichtsstoffes zu sichern.

TeleTandem

Eine gute Gelegenheit für die Schüler, ihre Kenntnisse auch mit gleichaltrigen Schülern im französischsprachigen Ausland anwenden zu können, wird regelmäßig das sogenannte TeleTandem – Videokonferenzen mit französischsprachigen Klassen an Partnerschulen – angeboten. Hiermit bereiten sich die Schüler auch langfristig auf Sprachreisen ins Ausland vor und lernen Partnerklassen und –schüler bereits frühzeitig kennen.

Spracherwerb am Gymnasium

Ein prägnantes Merkmal der Ausbildung an unseren Schulen ist die Tatsache, dass bereits ab Klassenstufe 5 zwei Sprachen mit der Intensität einer „ersten Fremdsprache“ der staatlichen Gymnasien geführt werden. Dies nutzt die Tatsache, dass das „Fenster des Spracherwerbs“ etwas bis zur Klassenstufe 8 ‚offen’ bleibt und die höhere Aufnahmefähigkeit der Schüler somit intensiv genutzt werden kann.

Weltsprachen

Die hauptsächlich an den Internationalen Schulen gelehrten Sprachen sind Französisch, Englisch und Spanisch. Diese Sprachen ermöglichen es den Schülern, mit Menschen einer Vielzahl von Ländern in Europa, Nord- und Südamerikas, Australiens und Afrikas zu kommunizieren.

Chinesisch

Als einzige Schule in Sachsen-Anhalt unterrichtet das Internationale Gymnasium Chinesisch als reguläre Fremdsprache. Somit kommen die Schüler ab Klassenstufe 6 in Kontakt mit der meistgesprochenen Sprache der Welt.

Sprachabschlüsse

Alle Sprachausbildungen zielen auf jeweils international anerkannte Zertifikate. Dies sind für Französisch der sogenannte DELF bzw. DALF Abschluss, für die englische Sprache der TOEFL, für die spanische Sprache der DELE und für die chinesische Sprache der HSK Test.

DELF/DALF

DELF und DALF sind Tests, die vom französischen Centre international d'étude pédagogiques zertifiziert werden. Sie erlauben es, ohne weiteren Test in französischsprachigen Universitäten zu studieren.

TOEFL

TOEFL ist der weltweit meist akzeptierte Englisch-Test. Mehr als siebentausend Institutionen in 130 Ländern, inklusive nahezu jeder Universität in den USA, Großbritannien, Australien, Neuseeland und Kanada akzeptieren den Test als Zulassungsbasis.

HSK

Der chinesische Sprachtest HSK ist der durch das chinesische HSK Center der Beijing Language and Culture University entwickelte und standardisierte Test, der in ganz China genutzt wird, um die Sprachkenntnisse von Ausländern zu bewerten.

Abschlüsse

Abitur

Der Ausbildungsgang am Internationalen Gymnasium bietet derzeit zwei mögliche Abschlüsse. Grundsätzlich ist der Ausbildungsgang am Internationalen Gymnasium auf den Erwerb des deutschen Abiturs ausgerichtet.

AbiBac

Neben dem anerkannten deutschen Abitur besteht die Möglichkeit, das in Deutschland und Frankreich als Hochschulreife vollwertig anerkannte sogenannte AbiBac als Abschluss zu erwerben. Über das deutsche Abitur hinaus berechtigt das AbiBac, ebenfalls an französischen Universitäten und Hochschulen zu studieren.

Randbedingungen

Maßgeschneiderte Gebäude

Für ihr jeweiliges Schul- und Unterrichtskonzept benötigen unsere Schulen ein maßgeschneidertes Raumkonzept. Dieses wurde architektonisch anspruchsvoll umgesetzt und resultiert in außergewöhnlichen und großzügigen Schulgebäuden, die hervorragende Bedingungen für die Umsetzung unserer gemeinsamen Ziele bieten.

Vermeidung von Unterrichtsausfall

Obwohl es selbstverständlich klingt, ist das Ziel, dass kein Unterricht entfällt ein wesentlicher Baustein der Vertrauenswürdigkeit und der Zuverlässigkeit unserer Schulen. Die den Schülern zur Verfügung stehende Zeit ist in Anbe­tracht des über den Standard weit hinausgehenden Pensums eine sehr wertvolle und unwiederbringliche Ressource, die wir nicht vergeuden dürfen.

Verlässliche Öffnungszeiten

Beide Schulen sind durch verlässliche Öffnungszeiten gekennzeichnet. Das bedeutet, dass die Schulen vor und nach dem Unterricht geöffnet sind und Schüler die Gelegenheit haben, diese Freiräume für z.B. die beaufsichtigte Erledigung von Hausaufgaben aber auch für eigene Freizeitaktivitäten zu nutzen.

Integrierte außerschulische Angebote und Hortbetreuung an beiden Schulen

Als Schulen mit großem Einzugsbereich ist es uns bewusst, dass die Möglichkeiten für Schüler, individuelle Freizeitangebote wahrzunehmen, teilweise logistisch eingeschränkt sind. Daher haben die Schulen in ihre verlässlichen Öffnungszeiten Freizeitaktivitäten, wie Arbeitsgemeinschaften oder Musikschulangebote, integriert. Dies umfasst auch, dass gemeinsam mit dem Hort Freizeitangebote organisiert bzw. angeboten werden. Dies spart Schülern und Eltern Reisezeiten und Organisationsaufwand. Hortbetreuung ist an beiden Schulformen möglich.

Angepasste ÖPNV-Fahrpläne und Haltepunkte

Für diejenigen Schüler, die die Angebote des öffentlichen Personennahverkehres nutzen, stehen Bus- und Bahnverbindungen zur Verfügung. Dabei stimmen sich die Schulen als Vertreter der Schüler mit den Nahverkehrsträgern bezüglich der Ankunfts- und Abfahrtzeiten sowie der Haltepunkte ab. Beide Schulen befinden sich in fußläufiger Entfernung zum Bahnhof Barleben, von dem aus man rgelmäßig in ca. 10 min. zum Hauptbahnhof der Landeshauptstadt oder in die Hauptstadt des Landkreises gelangen kann.

Orchester und Chöre

Beide Schulen verfügen über einen Chor; beide Chöre treten auch gemeinsam auf. Darüber hinaus gibt es ein sehr erfolgreiches Gitarrenorchester, in dem die Schüler das gemeinsame Musizieren erlernen und erproben können.

Traditionen

Traditionen sind ein wichtiger Baustein, um die Bindung unserer Schüler an ihre Schule herzustellen und dauerhaft zu erhalten. Das Zusammengehörigkeitsgefühl der Schüler ist eine notwendige Voraussetzung, um füreinander Verantwortung zu übernehmen. Insofern wird das Zugehörigkeitsgefühl auch durch spezielle Traditionen unterstützt.      

Einläuten - Ausläuten

Eine wichtige Tradition an der Grundschule ist die Begrüßung der neuen Schüler durch das ‚Einläuten’ und die Verabschiedung erfolgreicher Absolventen durch das ‚Ausläuten’. Dieses emotionale Erlebnis schafft eine besondere Bindung für die neu anfangenden, jedoch auch für diejenigen Schüler, die die Schule nach erfolgreicher Ausbildung verlassen.

Deutsch-Französischer Tag, Fête de la Musique

Zum festen gemeinsamen Repertoire beider Schulen gehören der Deutsch-Französische Tag, der im Zeichen der Pflege der französischen Sprache steht sowie die Fête de la Musique, die sich gemeinsam mit anderen deutsch-französischen Einrichtungen der Region an eine breite Öffentlichkeit wendet.

Internationales Kinder- und Jugendfest

Ein weiteres festes Datum im Kalender der Internationalen Schulen ist das Internationale Kinder- und Jugendfest. Hier gestalten Schüler, Lehrkräfte und Eltern gemeinsam ein Fest, auf dem verschiedene Länder in Wort und Bild, musikalisch und kulinarisch vorgestellt werden. Den Schülern wird somit die Möglichkeit gegeben, sich mit verschiedenen Ländern und Kulturen auseinander zu setzen.

Schullied

Zu einer richtigen Schule gehört ein Schullied, das alle Schüler gemeinsam singen können. Unser Schullied heißt „Bonjour, wir werden uns versteh’n“.

Weihnachtskonzert, Krippenspiel , Martinsfest

Es ist den Schulen ein Bedürfnis, die den Schülern bekannten Feste und Feiertage zum Anlass zu nehmen, um sich mit deren Inhalten auseinanderzusetzen.
Weihnachtskonzerte und Krippenspiele in der Weihnachtszeit gehören zu selbstverständlichen Aktivitäten, die Schüler, Eltern und Lehrer zusammen bringen. Eine gemeinsam mit den Kindereinrichtungen der Gemeinde gestaltetes Fest ist der jährlich stattfindende St.-Martinstag mit großem Umzug, Theateraufführung und gemeinsamen Beisammensein.

Traditionen an der Grundschule

Tag der Offenen Tür

Jedes Jahr findet an der Internationalen Grundschule ein Tag der Offenen Tür statt, der interessierten Kindern und Eltern die Gelegenheit gibt, die Schule kennenzulernen, Interesse bei den Kindern zu wecken und den Eltern Informationen zur Schule und zum Ausbildungsgang zu geben. Dabei gibt es neben Spiel und Spaß auch ‚Schnupperunterricht’, in dem die Kinder einen ersten Eindruck von Schule und Unterricht gewinnen können.

Zirkus Tausendtraum

Das alle vier Jahre stattfindende Projekt ‚Zirkus Tausendtraum’ bietet allen Schülern während ihrer Grundschulzeit einmal die Möglichkeit, in die Zirkuswelt einzutauchen. Ob als Artist, als Dompteur oder als Clown; die Schüler trainieren eine ganze Woche in einem echten Zirkuszelt mit speziell ausgebildeten Trainern. Am Ende der Woche gibt es dann Vorstellungen für Eltern, Freunde und Verwandte. Der Auftritt in der Manege stellt die Schüler vor eine große Herausforderung, vermittelt ihnen aber auch ein bleibendes Erfolgserlebnis. Das Eintauchen in eine andere Welt ermöglicht Erfahrungen zum Thema Weltbürger.

Klassenfahrten

Die Internationale Grundschule führt – anders als staatliche Schulen - bereits in der Klassenstufe 1 und 2 Klassenfahrten durch. Diese dienen zur Vorbereitung auf die Sprachreisen in Klassenstufe 3 und 4. Die Klassenfahrten – meist in die nähere Umgebung – vermitteln den Schülern die Fähigkeiten, sich im Klassenverband auch außerhalb des Unterrichts sozial zu orientieren und auch ohne Eltern in unbekannter Umgebung bei Entdeckungen und im Miteinander mit den Mitschülern Freude zu haben.

Sprachreisen

Bereits ab Klassenstufe 3 nehmen unsere Schüler an meist einwöchigen Sprachreisen ins französischsprachige Ausland teil. Dabei variieren die Sprachreisen – abhängig von den verschiedenen Konstellationen bei den jeweiligen Partnerschulen – und schließen neben Treffen mit Partnerklassen teilweise auch gegenseitige Aufenthalte bei Gastfamilien ein. Dies setzt für die Eltern unserer Schüler die Bereitschaft voraus, ebenfalls kurzzeitig Gastkinder in ihren Familien zu beherbergen.

Traditionen des Gymnasiums

Feste und Feierlichkeiten

Eine Vielzahl von Festen und Feierlichkeiten repräsentieren die unterschiedlichen Sprachen und Kulturen. Dabei ist es den jeweiligen Lehrern aus den verschiednen Ländern der Welt wichtig, den Schülern einen authentischen Eindruck von Feiertagen ihrer Herkunftsländer zu vermitteln.  Beispiele dafür sind das Chinesische Neujahrsfest, Thanksgiving und Superbowl-Party, der Deutsch-Französische Tag sowie die Fête de la musique.